Rafael Starman Kameramann bei München
Rafael Starman arbeitet als Kameramann vorwiegend für Spiel- und Dokumentarfilme, gelegentlich auch für Werbung. Die meisten seiner Filme sind aus langjährigen Arbeitsbeziehungen hervorgegangen, in denen Regie und Kamera einander über mehrere Projekte hinweg kennengelernt haben.
Am Anfang seiner Arbeit steht die Frage, aus wessen Blick ein Film erzählt wird. Erst wenn sie beantwortet ist, wendet er sich Kamera, Optik und Licht zu.
Mit dem Regisseur Constantin Hatz hat er seit 2014 sechs Filme gedreht, darunter den Kurzfilm Helikopter-Hausarrest und die Spielfilme Fuge, Brut und Gewalten. Für seine Bildgestaltung bei Gewalten erhielt er 2022 auf der Berlinale den Heiner-Carow-Preis. Ihre jüngste gemeinsame Arbeit, Wovon sollen wir träumen, wurde 2026 beim Filmfestival Max Ophüls Preis mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Zuletzt stand er für den Tatort Murot und die Mittsommernacht hinter der Kamera.
Bildgestaltung hat er an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert. Er ist Mitglied im AAC, dem Verband Österreichischer Kameraleute. Nebenbei arbeitet er als Colorist. Dadurch weiß er schon beim Drehen recht genau, welchen Spielraum die Farbkorrektur später noch lässt und wo sie an Grenzen stößt.
Er lebt bei Augsburg, eine halbe Stunde von München. Gedreht hat er in ganz Deutschland und in Österreich, und er folgt einem Film gern an die Orte, an denen er spielt.
Anfragen nimmt er gern per E-Mail oder telefonisch entgegen. Am liebsten liest er zuerst das Drehbuch.